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Rund 600.000 Menschen hierzulande sind glücksspielsüchtig – so die Schätzung der Bundesregierung. Fast noch einmal so viele gelten als Internet-abhängig. Von der Internetsucht besonders betroffen sind laut einer Studie junge Leute zwischen 14 und 24 Jahren. „Die Grenzen zwischen Abhängigkeit und Sucht sind fließend“, sagt Privatdozentin Dr. Aglaja Stirn (Foto), Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie und Chefärztin im Asklepios Westklinikum Hamburg. Und: "Spielsüchtige sind in einem Teufelskreis, aus dem sie meist nur mit professioneller Hilfe wieder herausfinden." „Immer rechtzeitig ausloggen und abschalten“ – das ist laut Dr. Stirn die beste Möglichkeit, um nicht in die Gefahr einer Abhängigkeit oder gar Sucht zu geraten. „Und wer es alleine nicht schafft, sollte sich vertrauensvoll an einen Psychotherapeuten wenden.“ Welche Ursachen und welche Folgen kann Spielsucht haben? Wie können Freunde und Familie helfen? Darüber referiert Dr. Aglaja Stirn am 22. März 2012 um 18:30 Uhr in der Cafeteria des Asklepios Westklinikums Hamburg. Anmeldung unter Tel. 040-18 18 82 66 33. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Fragerunde statt. |
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