Angststörungen
Jeder meint sie zu kennen: die Angst. Eine lästige aber harmlose Erscheinung, ein vorübergehendes Unbehagen. Angstkranke jedoch durchleben die Hölle. Panikattacken und Phobien machen ihnen ihr Leben schwer, schwemmen sie aus dem Alltag hinaus und hinein in eine Isolation. Familie und Beruf sind immensen Belastungen ausgesetzt. Doch mit der richtigen Therapie sind Symptome und Probleme gut zu lösen.
Der schützende Rahmen der stationären Behandlung in der psychosomatischen Abteilung lindert die Symptome im Normalfall schnell. Schweißausbrüche, Atemnot, Herzrasen, Zittern, Kribbeln, Verdauungsstörungen, Ohnmachtszustände und Todesängste – all diesen Beschwerdebildern treten wir hier mit verschiedenen Entspannungsverfahren gegenüber und sorgen für schnelle Linderung. Es folgen psychotherapeutische Sitzungen, in denen die Ursachen der Ängste erforscht und bearbeitet werden. Körpertherapien, die individuell auf die Symptome ausgerichtet sind. Und Verhaltenstherapien, die neues Selbstvertrauen schaffen sollen. Auch eine anxiolytische (angstlösende) Medikation kann notwendig sein. Diese setzen wir mit Augenmaß und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein. In unseren Tageskliniken können der stationär begonnene Prozess fortgesetzt und neue Interaktionsmuster gefestigt werden.