Tagesklinische Behandlungen

Tagesklinische Behandlungen können primär erfolgen oder sich an eine stationäre Therapie anschließen. Da die Therapien tagsüber stattfinden, stehen die Abende und Wochenenden zur freien Verfügung. Durch diesen regelmäßigen Wechsel des Beziehungsrahmens können die aus der Therapie gewonnenen Erfahrungen direkt in den Alltag integriert werden. Auch der berufliche Wiedereinstieg kann therapeutisch begleitet werden, etwa nach dem ‚Hamburger Modell’ (das ‚Hamburger Modell’ ermöglicht eine stufenweise Wiedereingliederung in das Arbeitsleben nach längerer krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit).
 
Unser Behandlungsangebot umfasst alle psychosomatischen und
psychoneurotischen Krankheitsbilder mit Ausnahme von Essstörungen. Diese werden auf unser Station oder der speziellen Tagesklinik für Essstörungen in Haus 2 behandelt.
 
Die tagesklinischen Behandlungen finden wochentags zwischen 8.30 Uhr und 16 Uhr in einem Nebentrakt der psychosomatischen Stationen 16 und 17 statt und beginnen immer mit einer Gesprächsgruppe, in der die Patienten Erlebtes berichten und Probleme ansprechen können. Im Anschluss daran finden die einzelnen Therapien statt (Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Körpertherapie, Atemtherapie, Physiotherapie, Entspannungsverfahren sowie Spezialtherapien für spezifische Störungsformen wie z.B. Tinnitus, Schwindel oder Kopfschmerz), unterbrochen von Mittagessen und einer Ruhepause. 

 
Während der gesamten Zeit steht den Patienten ärztlich-psychotherapeutisches Fachpersonal zur Verfügung, darüber hinaus können jederzeit Fachkollegen anderer Disziplinen hinzugezogen werden. 

 
Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel zwischen vier und sechs Wochen.
Psychosomatische Tagesklinik

News

Prävention könnte jede dritte Demenz verhindern

Demenzen sind nicht immer schicksalhaft. Verschiedene Faktoren, unter anderem Depressionen, werden im Rahmen einer Studie mit der Entstehung in Verbindung gebracht.

Vortrag verschoben

Der Vortrag zum Thema 'Chronische Unterleibsschmerzen', der für den heutigen Mittwoch, 01.09.2010, angekündigt war, wird auf den 03. November verschoben.

Tinnitus durch Handys?

Häufiges Telefonieren mit dem Handy führt zu einem erhöhten Risiko, an Tinnitus zu erkranken – so zumindest lassen es die Ergebnisse eine neuen Studie vermuten.

Psychotherapie verringert Rückenschmerz

Die Ergebnisse einer englischen Studie besagen: Psychotherapie hilft Patienten mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen.

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