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Tagesklinische Behandlungen können primär erfolgen oder sich an eine stationäre Therapie anschließen. Da die Therapien tagsüber stattfinden, stehen die Abende und Wochenenden zur freien Verfügung. Durch diesen regelmäßigen Wechsel des Beziehungsrahmens können die aus der Therapie gewonnenen Erfahrungen direkt in den Alltag integriert werden. Auch der berufliche Wiedereinstieg kann therapeutisch begleitet werden, etwa nach dem ‚Hamburger Modell’ (das ‚Hamburger Modell’ ermöglicht eine stufenweise Wiedereingliederung in das Arbeitsleben nach längerer krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit). Unser Behandlungsangebot umfasst alle psychosomatischen und psychoneurotischen Krankheitsbilder mit Ausnahme von Essstörungen. Diese werden auf unser Station oder der speziellen Tagesklinik für Essstörungen in Haus 2 behandelt. Die tagesklinischen Behandlungen finden wochentags zwischen 8.30 Uhr und 16 Uhr in einem Nebentrakt der psychosomatischen Stationen 16 und 17 statt und beginnen immer mit einer Gesprächsgruppe, in der die Patienten Erlebtes berichten und Probleme ansprechen können. Im Anschluss daran finden die einzelnen Therapien statt (Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Körpertherapie, Atemtherapie, Physiotherapie, Entspannungsverfahren sowie Spezialtherapien für spezifische Störungsformen wie z.B. Tinnitus, Schwindel oder Kopfschmerz), unterbrochen von Mittagessen und einer Ruhepause. Während der gesamten Zeit steht den Patienten ärztlich-psychotherapeutisches Fachpersonal zur Verfügung, darüber hinaus können jederzeit Fachkollegen anderer Disziplinen hinzugezogen werden. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel zwischen vier und sechs Wochen. |
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